Örtliche Sozialdienste
in Europa
– die Zukunft gestalten
Redner 2008
Hauptredner sind u.a.
Vladimír
ŠPIDLA wurde im Juli 2002 Premierminister der
Tschechischen Republik, bevor er im November 2004 zum
EU Kommissar für Beschäftigung, soziale Angelegenheiten
und Chancengleichheit ernannt wurde. Er war Gründungsmitglied
der tschechischen Sozialdemokratischen Partei, diente
später im Parlament als Vorsitzender des Sozial- und
Gesundheitsausschusses und wurde danach zum Minister
für Arbeit und Soziales. Kommissar Špidla erörtert die
Kommissionspolitik zur Stärkung der Rolle und Stimme
von Gemeinden innerhalb der EU.

Valérie LETARD est Secrétaire d’Etat
chargée de la Solidarité depuis juin 2007. Assistante
sociale de formation, elle a été sénatrice, Vice-présidente
de la Commission des Affaires sociales du Sénat ainsi
que Vice-présidente du parti politique UDF (MoDem).
Elle assure également, entre autres, les fonctions de
Présidente de Valenciennes Métropole et de Conseillère
Régionale du Nord-Pas-de-Calais.

Jan ANDERSSON ist ein schwedischer
Politiker, MEP und Vorsitzender des Ausschusses für
Beschäftigung und soziale Angelegenheiten des Europäischen
Parlaments. Als Lehrer in Helsingborg begann er seine
Karriere als Stadtrat und Vorsitzender des städtischen
Ausschusses für soziale Fürsorge, bevor er 1988 in das
schwedische Parlament gewählt wurde. Seit 1995 ist er
Mitglied des Europäischen Parlaments.

Agnieszka CHLOŃ-DOMIŃCZAK
ist Vizeministerin im polnischen Ministerium für Arbeit
und Sozialpolitik und Vizepräsidentin des Ausschusses
für Sozialschutz der Europäischen Kommission. Als Wirtschaftswissenschaftlerin
war sie im Ministerium zuvor Leiterin der Abteilung
für Wirtschaftsanalysen und -Prognosen und eng in Vorbereitung
und Umsetzung der Rentenreformen einbezogen.

Andor ÜRMÖS ist
seit 2002 im ungarischen Ministerium für Arbeit und
Soziales Leiter der Abteilung für die Integration von
Roma und ein führender europäischer Experte für Romafragen.
Er studierte zunächst Medizin, erforschte nach der Promotion
(med.) Ungleichheit im Gesundheitswesen und arbeitete
von 1998 bis 2002 in der Pharmaindustrie.

Robert ANDERSON ist Abteilungsleiter
bei der Europäischen Stiftung zur Verbesserung der Lebens-
und Arbeitsbedingungen, einer EU-Agentur, die Informationen
für die Politikgestaltung auf EU-Ebene liefert. Robert
Anderson stellt neue Ergebnisse aus der von der Europäischen
Stiftung durchgeführten Untersuchung zur Lebensqualität
in europäischen Ländern vor.

Maria Teresa FERRANDO GARCÍA ist leitende Forscherin
der „Poliwelfare“ Forschungseinheit an der Universität
Valencia und
Leiterin des EU Kommissionsprojektes „Freizügigkeit
und
Chancengleichheit für alle“, das behinderten Menschen
zu mehr
Freizügigkeit und Chancengleichheit verhelfen soll.
Joseph GERADA bekleidete mehrere Managementposten
sowohl im öffentlichen Wohlfahrts- als auch im Privatsektor
und ist seit 2004 Direktor der Stiftung für soziale
Wohlfahrt in Malta.
2005 wurde er zum Vorsitzenden des Ausschusses für sozialen
Zusammenhalt des Europarates gewählt. Auf der Konferenz
wird er von Maltas Erfahrungen mit der Einrichtung von
Servicezentren mit einem „Komplettangebot aus einer
Hand“ berichten sowie Erfolgsfaktoren und potentielle
Hindernisse für die Kooperation auf lokaler Ebene erörtern.

Giovanni DE GIROLAMO ist Leiter der Forschungseinheit
für psychologische Störungen in Bologna. Zuvor koordinierte
er am nationalen Gesundheitsinstitut in Rom Italiens
nationales psychologisches Gesundheitsprojekt und arbeitete
von 1988-1994 für die Weltgesundheitsorganisation in
Genf.
Neben der Entwicklung kommunaler psychiatrischer Gesundheitspolitik
wird er die Integration von Dienstnutzern in den Gemeinden
erörtern.

Thomas HARTMANN ist Referent
im Deutschen Bundesministerium für Verkehr, Bau und
Stadtentwicklung und dort für das seit 1999 laufende
Städtebauförderungsprogramm „Soziale Stadt“ zuständig.
Seit 2006 ist er zusätzlich verantwortlich für die Konzeption
und Umsetzung ergänzender ESF-Bundesprogramme. Er wird
über die Verzahnung städtebaulicher Investitionen mit
sozial-integrativen Projekten in der Sozialen Stadt
berichten.
Alain VERRET ist Direktor
der Sozialdienste am CCAS in Grenoble, Frankreich. Er
diskutiert die Obdachlosigkeitskrise in ganz Europa
und beschreibt, wie Grenoble der Herausforderung begegnet
ist, ein bedarfsgerechtes Wohnungsangebot für hilfsbedürftige
Gesellschaftsmitglieder zu entwickeln.

Hauptpolizist Ken JONES QPM
ist einer der höchstrangigen Polizeibeamter des Polizeidiensts
im Vereinigten Königreich mit breiten Erfahrungen auf
der lokalen, nationalen und internationalen Ebene. Er
ist seit April 2006 Präsident des Verbandes der Haupt
Polizeibeamten von England, von Wales und von Nordirland.
Teilnehmer der Podiumsdiskussion
Wir freuen uns ebenfalls, folgende hochrangige
Redner bei den Plenardebatten begrüßen zu dürfen:
Niall DICKSON
Geschäftsführer des wohltätigen King’s
Fund, einer unabhängigen Denkfabrik, Bildungs- und Entwicklungsorganisation
in London
(Vorsitz, Rundtischgespräch, 4. Juli)

Petr
NECAS
Stellvertretender
Premierminister und Minister für
Arbeit und Soziale Angelegenheiten der Tschechischen
Republik
(Referent, Rundtischgespräch, 4. Juli)
Jerôme VIGNON
Direktor für Sozialschutz und Integration,
Europäische Kommission
(Referent, Rundtischgespräch, 4. Juli)
Montserrat
BALLARIN
Präsident des Sozialfürsorge-Bereichs
Diputació de Barcelona und Vizepräsident
der
katalanischen städtischen Vereinigung, Spanien
(Referent, Rundtischgespräch,
4. Juli)

Pascal GOULFIER
Präsident der Vereinigung der Direktoren
der Sozialdienste der französischen Départements
(Referent, Rundtischgespräch, 4. Juli)

Darja KORVA
Generalsekretär,
Verein der Sozialarbeit-Zentren,
Slowenien (noch nicht bestätigt)
(Referent, Rundtischgespräch , 4. Juli)

Martin HIRSCH
Hochkommissar für aktive Solidarität gegen Armut, Frankreich
(Referent, Rundtischgespräch , 4. Juli)

Patrick KANNER
Präsident der französischen „Nationalen Union
der kommunalen Zentren für Sozialaktion“ (UNCCAS)
(Vorsitz, Plenarsitzung, 3. Juli)

Jean-Jacques TREGOAT
Generaldirektor der Abteilung Sozialfürsorge
im
französischen Ministerium für Gesundheit und Sozialbeziehungen
(Vorsitz, Plenarsitzung, 2. Juli)
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